Allgemein

Tapeten_02

Abrissarbeiten: Tapeten

Tapeten sind bäh! Soviel sei gesagt. Mit dem Papier an der Wand beschäftigt man sich im allgemeinen nur dann, wenn man es entweder aufklebt oder abreißt. Beides macht nullkommanull Spaß. Ans Kleben ist natürlich noch gar nicht zu denken und ob wir das in diesem Haus jemals tun werden, ist noch offen. Erstmal müssen die Dinger ja ab, was sich als ziemlich mühselig erweist, wenn mehrere Schichten vorzufinden sind.

Tapeten_01

Mit Stachelwalze, Tapetenlöser und Spachtel geht es aber einigermaßen und wenn man dann auf solche Schätze stößt, fühlt man sich mehr als entschädigt:

Tapeten_02

In den Sechziger Jahren hatten die Leute zwar weder Internet noch Mülltrennung und es gab auch noch kein Twix – vermutlich noch nicht mal Raider. Dennoch ging es den Menschen gut, denn sie hatten einfach das geilste Tapeten-Design.

Tapeten_03

Das Entfernen der Tapeten wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen und wir schätzen uns glücklich, wenn der Teil des Umbaus erledigt ist.

In diesem Sinne – bis demnächst!

Küche-Fliesen

Abrissarbeiten: Wandfliesen

Endlich ist mal wieder ein wenig Zeit, einen Blogeintrag zu schreiben. Es ist nun mal so, dass man vor lauter Schuften kaum noch zu was anderem kommt. Die Gelegenheit des Feiertags nutze ich aber, ein paar Bilder vom Abriss der Wandfliesen zu zeigen.

Küche-Fliesen

Bad-Fliesen

WC-Fliesen

Stellenweise war der Abbruch der Fliesen eine ziemliche Quälerei. Mal kriegt man sie fast gar nicht ab, mal kommt gleich die halbe Wand mit runter. Dabei hatte ich zwei Maschinen zur Verfügung. Das grüne Bosch-Heimwerker-Maschinchen war nach kurzer Zeit leider ein Reparaturfall. Vermutlich hatte ich sie zu sehr geschunden. Der Metabo-Meißelhammer zeigte sich deutlich robuster und macht zum Glück bis heute mit. Beides sind keine Profi-Geräte, aber man kann ja nicht alles haben.

Die Abbrucharbeiten an den Wänden sind Stand heute natürlich schon wieder Geschichte. Was sich seither sonst noch so getan hat, erzähle ich im nächsten Beitrag. Bis dann!

Haus_01

Wie alles begann…

Kaum gesucht und doch gefunden. So oder so ähnlich könnte man die Ausgangslage unseres Hausbauprojekts beschreiben. Ohne viel Vorbereitungszeit wagten wir vor kurzem den Sprung ins kalte Wasser, erwarben eine gebrauchte Immobilie und begannen vor etwa zwei Wochen mit den ersten Baumaßnahmen.

Über den Umbau eines Hauses gibt es naturgemäß viel zu erzählen und zu diskutieren. Deshalb werden hier in den folgenden Monaten vor allem die Fortschritte unseres Umbauvorhabens dokumentiert. Darüber hinaus wird es Erfahrungsberichte und Produktempfehlungen rund um das Thema energieeffiziente Altbausanierung geben. Wir werden jedenfalls einiges zu berichten wissen.

Zunächst einmal ist im folgenden Bild die Frontseite unseres Schmuckstücks zu sehen. Zugegeben – es braucht etwas Phantasie, um sich einen Zustand nach heutigem Standard vorzustellen. Aber das wird schon…

Haus_01

Das freistehende Einfamilienhaus in einem Freiburger Stadtteil wurde im Jahr 1965 erbaut. Viel hat sich außer kleinerer Modernisierungsmaßnahmen seither nicht getan. Die bewohnbare Grundfläche des Hauses betrug bislang insgesamt knapp 150qm zuzüglich nicht ausgebauter Räume im Dachspitz und im Keller. Dazu kommt ein Gartengrundstück mit ca. 600qm. Als “Paradies für Kinder” wurde es bereits in der Immobilienanzeige der Freiburger Firma Werne Immobilien beschrieben – genauso ist es auch! Übrigens hatten wir mit dem dort tätigen Makler Daniel Kiefer einen Glücksgriff gelandet. Von ihm wurden wir von Beginn an sehr kompetent und freundlich begleitet. Auch wenn Makler landläufig ja nicht unbedingt den besten Ruf haben – hier wurde das Gegenteil bewiesen.

Von der ersten Besichtigung bis zum Eigentumsübergang vergingen einige Wochen, die wir bereits zum Träumen und Planen nutzen konnten. Vieles wurde “angedacht”, konkretisiert, verworfen und wieder neu überlegt.

Hier seht ihr die Rückseite des Gebäudes:

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Geplant ist ein Umbau-Standard nach KfW-Richtlinien. Aus einer Energieschleuder mit extrem hohem Primärenergiebedarf soll bis zum Abschluss der Maßnahmen ein KfW-Effizienzhaus 115 werden. Das ist nahezu das Maximum, was man aus einem Altbau dieser Art herausholen kann.

Neben dem obligatorischen Innenausbau wird es also auch um eine adäquate Wärmedämmung der Gebäudehülle gehen. Da wir diesbezüglich keine Fachleute sind, holten wir uns frühzeitig die Unterstützung eines zertifizierten Energieberaters. Wir verließen uns hier auf Empfehlungen und engagierten Harald Becherer vom Planungsbüro u-sieben aus Waldkirch. Wir ließen uns einen Energieberatungsbericht erstellen, in dem der Ist-Zustand des Hauses beschrieben ist und entsprechende Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen werden. Worum es sich dabei konkret handelt, erkläre ich in einem der nächsten Blogbeiträge.

Soweit für den Anfang. Damit niemand etwas verpasst, haben wir zusätzlich eine Facebook-Seite eingerichtet. Wir freuen uns über zahlreiche Likes, Follower und natürlich über Feedback, Fragen, Tipps und Empfehlungen! Bis die Tage…